06.08.11: Doppel-Jubiläum in der FF Neuenfelde Süd
v.l.n.r.: Wehrführer Heinrich Barghusen, Helmut Busch, Werner Hadler, Wehrführer Thomas Rehder
Die Kameraden, Brandinspektor Werner Hadler und der Brandmeister Helmut Busch, konnten bereits im Juni auf eine 40 jährige aktive Dienstzeit in der Freiwilligen Feuerwehr Neuenfelde-Süd zurückblicken.
Aus diesem Anlass luden die beiden alle Kameradinnen und Kameraden der Wehr und einige Ehrengäste und Wegbegleiter aus den vergangenen Jahren zu einer Feierstunde in das Feuerwehrhaus der Wehr ein.
Nach einer kurzen Begrüßung erhielten die beiden aus den Händen des stellv. Landesbereichsführers der Freiwilligen Feuerwehren Hamburgs, Werner Burmester, die durch die Behörde für Inneres und Sport zu diesem Ehrentag verliehene Feuerwehr-Verdienstmedaille der 1. Stufe. Er sprach weiterhin den Dank und die Glückwünsche aller Freiwilligen Feuerwehren sowie vom Amtsleiter der Feuerwehr Hamburg aus.
Anschließend sprach der stellv. Bereichsführer Unterelbe und gleichzeitiger Wehrführer der FF Neuenfelde-Süd, Thomas Rehder, die Glückwünsche des Bereiches sowie aller Wehrangehörigen von Neuenfelde-Süd aus.
Er bedankte sich für 40 Jahre aktives Engagement in der Wehr und stellte einige Meilensteine der zwei heraus.
Bei Hadler waren dies insbesondere Aufgaben in der Führung der Wehr und der Jugendfeuerwehr Neuenfelde. So hatte er für jeweils sechs Jahre die Funktion des stellv. Jugendfeuerwehrwartes und anschließend die des stellv. Landesjugendfeuerwehrwartes aller Hamburger Jugendfeuerwehren inne.
Danach übernahm er die Funktion als Wehrführer stellv. für sechs Jahre. Es folgten weitere Jahre als Bereichsjugendfeuerwehrwart für die Bereiche Unterelbe und Süderelbe. Erst im letzten Jahr ließ er es etwas ruhiger angehen und überließ dem jüngeren Nachwuchs das „Feld“.
Busch engagierte sich in all den Jahren stets für die Wehr und hatte 16 lange Jahre die Finanzen der Wehr als Kassenwart in seinem Aufgabenbereich. Selbstverständlich immer ohne Beanstandung. Als selbstständiger Obstbauer war es ihm fast immer möglich am Einsatzgeschehen, ob am Tage oder in der Nacht, teilzunehmen und war somit Garant für eine stete Einsatzbereitschaft der Wehr.
Nachdem die Geschenke des Bereiches und der Wehr übergeben waren, begann der gemütliche Teil mit einem zünftigen Imbiss. Es wurden in vielen Gesprächen die letzten Jahre Revue passieren gelassen. So manch lustige Anekdote wanderte über den Tisch.
Für beide steht fest, dass sie die Entscheidung in die Feuerwehr einzutreten nie bereut haben. Dass die beiden Söhne von Helmut, sowie Werners Sohn ebenfalls als aktive Feuerwehrmänner in den Reihen der Wehr stehen, zeigt dass beide als gutes Vorbild dienen.
Darauf können die zwei sicherlich Stolz sein.

