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Waldbrand-Kata­strophe 1975

Brand in der Lüneburger Heide

Waldbrand Lüneburger Heide / Wikipedia

Am 12. August 1975 wurde die FF Neuenfelde-Süd alarmiert. Nach sofortiger Meldung bei der Einsatzzentrale fuhren wir mit geländegängigen Fahrzeugen im geschlossenen Verband nach Nieder­sachsen zum Einsatzort. Vor Ort wurden wir in Gruppen eingeteilt. Mit dem Rüstwa­gen der FF Cranz fuhren wir zu einem von mehreren Sammelplätzen, den wir komplett ausleuchteten. Unser Befehl lautete, uns nicht von diesem Platz zu entfernen.

Unser Rüstwagen wurde so eingeteilt, dass wir sofort zur Stelle sein konnten, falls ein anderes Fahrzeug stecken blei­ben würde. Gerade versuchten wir, eine kleine Mahlzeit zu uns zu nehmen, die vom Deutschen Roten Kreuz geliefert wur­de, da bekamen wir den Befehl, sofort zu einer uns mitgeteilten Unfallstelle zu fahren. Die Meldung lautete: „Fahrzeug liegt auf der Seite in einer Rübenkuhle." Nach einigen Anstrengungen bekamen wir das Fahrzeug wieder flott. Danach mussten wir schnell die Unfallstelle verlassen, da das Feuer schon sehr nahe war. Wir fuhren zurück zum Sammelplatz und stärkten uns mit nochmals aufgewärmter Suppe.


EINIGE DETAILS ZUM BRAND:
Der Brand in der Lüneburger Heide ist der bisher größte Waldbrand in der Bundesrepublik Deutschland. Es gab verschiedene Brandherde bei Gifhorn, Eschede und Meinersen. Die ersten Brände wurden am 08. August 1975 entdeckt und die letzten Feuer am 17. August 1975 gelöscht. Am 18. wurde der Katastrophenalarm aufgehoben.
Von der Feuerwehr Hamburg waren mehr als 2500 Feuerwehrmänner mit rund 150 Fahrzeugen im Einsatz. Die Hamburger Einheiten stellten damit das stärkste Aufgebot von Einheiten außerhalb Niedersachsens dar.

Insgesamt waren eingesetzt: