Ziele und Hintergrund
Jeder Verkehrstote ist einer zuviel
Der Rückwärtstrend der vergangenen Jahre hat sich 2007 deutlich verlangsamt. Die Zahl der Verkehrsteilnehmer, die Jahr für Jahr im Straßenverkehr auf tragische Weise zu Tode kommen und unsagbare Trauer und enormes Leid bei Familien und Freunden und damit konfrontierten Berufsgruppen wie Rettungskräften, Polizisten und Seelsorgern verursachen, ist nach wie vor erschreckend hoch. Jeden Tag sterben in Deutschland 14 Menschen im Straßenverkehr; mehr als 1.000 werden verletzt.
Die Europäische Union hat bereits 2000 ein zentrales Ziel ihrer Verkehrspolitik formuliert: eine Halbierung der Zahl der Verkehrstoten in den Mitgliedsstaaten bis 2010. Die Bundesregierung und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat setzen alles daran, das anvisierte Ziel einer Halbierung der Verkehrstotenzahlen für die Bundesrepublik Deutschland bis zum Jahr 2010 zu erreichen.

Keine Entwarnung
Zahlreiche Kreuze an Landstraßen erinnern an die rund 5.000 Verkehrsopfer, nahezu jeder Deutsche kennt persönlich Menschen, die durch Verkehrsunfälle getötet oder verletzt wurden. Das damit verbundene Leid ist immens. Obwohl die Zahl der Getöteten seit Einführung der Statistik im Jahr 1953, nicht zuletzt dank der engagierten und gemeinsamen Verkehrssicherheitsarbeit des Bundesverkehrsministeriums, des Deutschen Verkehrssicherheitsrats und aller Partner aus dem Verkehrssicherheits- und Präventionsbereich, kontinuierlich zurückgegangen ist, kann keine Entwarnung gegeben werden. Zudem ist die Zahl der Verletzten 2007 gegenüber dem Vorjahr um 2,3 Prozent auf mehr als 431.000 gestiegen. Dieser Entwicklung müssen wir mit allen Mitteln entgegenwirken.
Unangepasste Geschwindigkeit ist in Deutschland eine der Hauptursachen für Verkehrsunfälle mit Todesfolge. 2007 wurden rund 29 Prozent aller selbstverschuldeten Unfälle mit Todesfolge durch unangepasste Geschwindigkeit verursacht.
Das Bundesverkehrsministerium hat daher gemeinsam mit dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat eine Informationskampagne mit der zentralen Aufforderung „Runter vom Gas!“ eingeleitet. Die Kampagne soll auf die dramatischen Folgen zu schnellen Fahrens aufmerksam machen. In Deutschland ist das Fahren mit unangepasster Geschwindigkeit weiterhin eine der Hauptunfallursachen. Besonders bei schweren Unfällen spielt die Geschwindigkeit eine wesentliche Rolle.

Viele weitere Informationen finden Sie auf der folgenden Projektseite.
- Texte und Bilder mit freundlicher Genehmigung von runter-vom-gas.de!

